Ško­da Epiq Sel­ec­tion 155 kW (210 PS) 50 kWh 1‑Gang-Auto­­ma­­tik | Strom | Ener­gie­ver­brauch kom­bi­niert: 13,9 kWh/100km und CO₂-Emis­­si­on kom­bi­niert: 0 g/km | CO₂-Klas­­se: A

Škoda Epiq: Der vollelektrische City-SUV-Crossover mit bis zu 440 km Reichweite

Der Ško­da Epiq ist ein kom­pak­tes, voll­elek­tri­sches City-SUV-Cross­o­ver, das spe­zi­ell für den All­tag in der Stadt ent­wi­ckelt wur­de – und dabei weit mehr bie­tet als es sei­ne Außen­ma­ße von 4,17 Meter Län­ge ver­mu­ten las­sen. Mit bis zu 440 km Reich­wei­te nach WLTP, einem Gepäck­raum von 475 Litern und einem Ein­stiegs­preis ab 32.100 Euro bringt der Epiq ein Preis-Leis­­tungs-Ver­­häl­t­­nis in die Kom­pakt­klas­se, das im elek­tri­schen Seg­ment bis­her nur sel­ten zu fin­den war. Als ers­tes Modell der neu­en Modern-Solid-Desi­gn­­li­­nie steht er für eine kla­re Hal­tung: all­tags­taug­lich, bezahl­bar, zukunfts­si­cher.

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Technische Kerndaten

Der Epiq auf einen Blick (Die fol­gen­de Tabel­le gilt für den Ško­da Epiq 55 (155 kW)) – alle Kern­da­ten nach WLTP-Norm:

Merk­mal Wert
Karos­se­rie 5‑türiger SUV-Cross­o­ver
Platt­form MEB21 (Volks­­­wa­­gen-Kon­­­zern)
Antrieb Front­an­trieb, 1‑Gang-Auto­­ma­­tik
Motor­typ Per­­ma­­nen­t­­ma­­g­net-Syn­­­chron­­mo­­tor
Leis­tung 155 kW / 211 PS
Dreh­mo­ment 290 Nm
Höchst­ge­schwin­dig­keit 160 km/h
Beschleu­ni­gung 0–100 km/h ca. 7,1 s
Akku­ka­pa­zi­tät (net­to / brut­to) 51,7 kWh / 55 kWh (NMC)
Reich­wei­te (WLTP, kom­bi­niert) 430–440 km
Strom­ver­brauch (WLTP, komb.) 13,7–14,1 kWh/100 km
CO₂-Emis­­sio­­nen 0 g/km
CO₂-Klas­­se A
AC-Lade­­leis­­tung 11 kW (drei­pha­sig)
DC-Lade­­leis­­tung (max.) bis zu 125 kW *
Schnell­la­de­zeit 10–80 % ca. 24 Minu­ten (DC)
Bidi­rek­tio­na­les Laden ab Sel­ec­tion seri­en­mä­ßig
Län­ge / Brei­te / Höhe 4.171 / 1.798 / 1.581 mm
Rad­stand 2.601 mm
Leer­ge­wicht ca. 1.625 kg *
Zuläss. Gesamt­ge­wicht 2.080 kg *
Anhän­ge­last (gebremst) 1.200 kg *
Kof­fer­raum­vo­lu­men 475 Liter / bis 1.345 Liter

Ver­brauchs­wer­te nach WLTP-Prüf­­ver­­­fah­­ren. Die tat­säch­li­che Reich­wei­te hängt von Fahr­stil, Geschwin­dig­keit, Außen­tem­pe­ra­tur und Zula­dung ab.

Das Wichtigste auf einen Blick

Der Ško­da Epiq ist ein fünf­tü­ri­ger Elek­­t­ro-SUV-Cross­o­ver auf Basis der MEB21-Plat­t­­form des Volks­­­wa­­gen-Kon­­­zerns. Er wird seit Mai 2026 in Pam­plo­na (Spa­ni­en) pro­du­ziert und ist für den deut­schen Markt seit dem 20. Mai 2026 bestell­bar.

Was ihn aus­zeich­net: Der Epiq 55 – aktu­ell die ein­zi­ge bestell­ba­re Vari­an­te – kom­bi­niert einen 155 kW star­ken Per­­ma­­nen­t­­ma­­g­net-Syn­­­chron­­mo­­tor mit einem 51,7‑kWh-NMC-Akku (net­to). Das Ergeb­nis sind bis zu 440 km Reich­wei­te, ein Strom­ver­brauch von 13,7 bis 14,1 kWh je 100 km und eine Schnell­la­dung von 10 auf 80 Pro­zent in nur 24 Minu­ten.

Hin­zu kommt ein Gepäck­raum, der mit 475 Litern Grund­vo­lu­men zu den größ­ten sei­ner Klas­se gehört, ein optio­na­ler Frunk (vor­de­res Stau­fach) und – ab der Aus­stat­tungs­li­nie Sel­ec­tion – bidi­rek­tio­na­les Laden: Du kannst die Fahr­zeug­bat­te­rie als mobi­le Strom­quel­le für Haus­halts­ge­rä­te oder Out­­door-Equip­­ment nut­zen.

Innenraum und Gepäckraum: Kompakter Auftritt, großzügiges Innenleben

Im Innen­raum setzt der Ško­da Epiq auf das, was die Mar­ke “Sim­ply Cle­ver” nennt: durch­dach­te Details, die den All­tag tat­säch­lich ver­ein­fa­chen. Das Arma­tu­ren­brett ist line­ar und auf­ge­räumt gestal­tet, das 13″-Infotainmentdisplay liegt zen­tral im Blick­feld, das 5″-Digital-Cockpit direkt hin­ter dem Lenk­rad. Vier USB-C-Anschlüs­­se – zwei vorn, zwei hin­ten – ver­sor­gen alle Insas­sen mit Strom. Wer auf das Aus­stat­tungs­pa­ket Sel­ec­tion setzt, erhält zusätz­li­che Laut­spre­cher hin­ten.

Zu den typi­schen Ško­­da-Details gehö­ren unter ande­rem: ein Regen­schirm in der Fah­rer­tür, Smart­phone­ta­schen, LED-Ambi­en­­te­­be­­leuch­­tung und ein varia­bler Lade­bo­den im Kof­fer­raum. Klei­ne Din­ge, die im All­tag auf­fal­len – posi­tiv.

Der Gepäck­raum fasst 475 Liter, was in die­ser Fahr­zeug­klas­se einen Spit­zen­wert dar­stellt. Durch Umklap­pen der Rück­sitz­leh­nen wächst das Volu­men auf bis zu 1.345 Liter. Ein optio­na­ler Frunk schafft zusätz­li­chen Platz für Lade­ka­bel oder klei­ne­res Gepäck.

Der Rad­stand von 2.601 mm – knapp unter dem des Ško­da Elroq (2,77 m) – sorgt dafür, dass auch Erwach­se­ne auf den Rück­sit­zen aus­rei­chend Bein­frei­heit haben. Das Raum­ge­fühl wirkt im Fahr­zeug deut­lich grö­ßer als die Außen­ma­ße erwar­ten las­sen.

Antrieb und Reichweite: Was der Epiq 55 im Alltag leistet

Der Ško­da Epiq 55 wird von einem Per­­ma­­nen­t­­ma­­g­net-Syn­­­chron­­mo­­tor mit 155 kW (211 PS) und 290 Nm Dreh­mo­ment ange­trie­ben. Der Front­an­trieb über eine 1‑Gang-Auto­­ma­­tik sorgt für ein direk­tes Ansprech­ver­hal­ten, das gera­de im Stadt­ver­kehr spür­bar ist: Anfah­ren ohne Schal­ten, Über­ho­len ohne Ver­zö­ge­rung, Manö­vrie­ren ohne Kraft­auf­wand.

Die Reich­wei­te von bis zu 440 km nach WLTP ist für ein Fahr­zeug die­ser Grö­ßen­klas­se ein star­ker Wert. Zum Ver­gleich: Der Kia EV3, einer der direk­ten Wett­be­wer­ber, erreicht mit gro­ßem Akku eben­falls bis zu 440 km. Wer täg­lich 50 bis 80 km pen­delt, wird den Epiq unter nor­ma­len Bedin­gun­gen sel­ten laden müs­sen. Die Höchst­ge­schwin­dig­keit ist auf 160 km/h begrenzt – im Stadt­be­trieb und auf regu­lä­ren Über­land­stre­cken kein prak­ti­scher Nach­teil, auf der Auto­bahn aber ein Fak­tor, den Viel­fah­rer ein­kal­ku­lie­ren soll­ten.

Zur Effi­zi­enz trägt auch ein nied­ri­ger Luft­wi­der­stands­bei­wert von cw 0,275 bei. Das ist für ein SUV-Cross­o­ver mit auf­rech­ter Karos­se­rie ein guter Wert und erklärt, war­um der Ver­brauch auch bei mode­ra­tem Auto­bahn­an­teil im ein­stel­li­gen kWh-Bereich blei­ben kann.

Wer mehr Leis­tung benö­tigt, muss wis­sen: Der­zeit ist in Deutsch­land aus­schließ­lich der Epiq 55 bestell­bar. Die güns­ti­ge­ren Vari­an­ten Epiq 35 (85 kW, 116 PS, LFP-Akku, ca. 315 km) und Epiq 40 (99 kW, 135 PS, LFP-Akku, ca. 315 km) fol­gen vor­aus­sicht­lich ab Kalenderw.40 2026. Bei­de Ein­stiegs­va­ri­an­ten nut­zen eine Lithi­um-Eisen­­­phos­­phat-Bat­­te­rie (LFP) mit 37 kWh net­to – robus­ter gegen­über tie­fen Tem­pe­ra­tu­ren, regel­mä­ßig auf 100 Pro­zent lad­bar und kobaltat­frei.

Schnellladezeit, Wallbox und bidirektionales Laden

Schnell­la­den (DC): Der Epiq 55 lädt an einer Gleich­strom­säu­le mit bis zu 125 kW. Das bedeu­tet: In rund 24 Minu­ten ist die Bat­te­rie von 10 auf 80 Pro­zent gela­den – genug für mehr als 300 km Reich­wei­te aus einem kur­zen Lade­stopp. Wer regel­mä­ßig auf der Auto­bahn unter­wegs ist, kann den Epiq mit dem Ško­da Power­pass an Ioni­­ty-Lade­­pun­k­­ten sowie wei­te­ren Netz­part­nern nut­zen.

AC-Laden (Wech­sel­strom): Alle Vari­an­ten unter­stüt­zen drei­pha­si­ges Wech­sel­strom­la­den mit bis zu 11 kW. An einer 11-kW-Wal­l­­box lädt der 51,7‑kWh-Akku (net­to) des Epiq 55 in rund 5,5 Stun­den voll­stän­dig. Über Nacht ist er damit in jedem Fall voll.

Bidi­rek­tio­na­les Laden (Vehic­­le-to-Load, V2L): Ab der Aus­stat­tungs­li­nie Sel­ec­tion ist bidi­rek­tio­na­les Laden seri­en­mä­ßig. Das bedeu­tet: Du kannst die Fahr­zeug­bat­te­rie als exter­ne Strom­quel­le ver­wen­den – für Cam­ping­ge­rä­te, Elek­tro­werk­zeug oder ande­re Ver­brau­cher. Eine Vehic­­le-to-Home-Fun­k­­ti­on (V2H, Ein­spei­sung ins Haus­netz) ist laut aktu­el­len Infor­ma­tio­nen nicht Teil der Seri­en­aus­stat­tung; die­ser Punkt soll­te vor Ver­öf­fent­li­chung vom Her­stel­ler bestä­tigt wer­den.

Assistenzsysteme und Sicherheit im Škoda Epiq

Der Ško­da Epiq ist mit einem voll­stän­di­gen Paket an Sicher­heits­sys­te­men aus­ge­stat­tet. Seri­en­mä­ßig an Bord sind ABS, HBA (Hydrau­li­scher Brems­as­sis­tent), EBD (Elek­tro­ni­sche Brems­kraft­ver­tei­lung), ASR (Antriebs­schlupf­re­ge­lung), EDL (Elek­tro­ni­sche Dif­fe­ren­zi­al­sper­re), XDS+ (akti­ve Kur­ven­un­ter­stüt­zung) sowie eine Rei­fen­druck­über­wa­chung mit TPM+. Hin­zu kom­men blin­ken­de Brems­leuch­ten, die bei Not­brem­sun­gen auf der Auto­bahn das Auf­fahr­ri­si­ko durch nach­fol­gen­de Fahr­zeu­ge sen­ken.

Beim Brems­ge­fühl pro­fi­tiert der Epiq vom kon­zern­ei­ge­nen One-Box-Bra­king-Sys­­tem: Der Über­gang von der Reku­per­a­ti­on zur mecha­ni­schen Brem­se ist kaum spür­bar, was sich im Stadt­ver­kehr in einem ange­nehm natür­li­chen Brems­pe­dal­ge­fühl äußert.

Zu den optio­na­len und teil­wei­se seri­en­mä­ßi­gen Assis­tenz­sys­te­men gehö­ren:

Tra­vel Assist: Das Sys­tem kom­bi­niert Abstands- und Spur­hal­te­as­sis­tenz und kann bei Bedarf teil­wei­se die Fahr­zeug­kon­trol­le über­neh­men, um Ermü­dung auf län­ge­ren Stre­cken zu redu­zie­ren.

Intel­li­gen­ter Park­as­sis­tent: Das Sys­tem erkennt geeig­ne­te Park­lü­cken, über­nimmt die Len­kung beim Ein­par­ken und hilft beim Aus­par­ken. Optio­nal ist eine 360-Grad-Kame­ra erhält­lich.

Matrix-LED-Schein­­wer­­fer: Die optio­nal erhält­li­chen Matrix-LEDs pas­sen die Licht­ver­tei­lung auto­ma­tisch an und blen­den Gegen­ver­kehr und vor­aus­fah­ren­de Fahr­zeu­ge dyna­misch aus.

Iso­­fix-Hal­­te­run­­gen für Kin­der­sit­ze sind an den äuße­ren Plät­zen der zwei­ten Sitz­rei­he seri­en­mä­ßig, optio­nal auch für den Bei­fah­rer­sitz.

Design: Modern Solid für den Alltag

Der Ško­da Epiq ist das ers­te Seri­en­mo­dell, das die neue Modern-Solid-Desi­gn­spra­che der Mar­ke voll­stän­dig umsetzt. Das Ergeb­nis ist ein Fahr­zeug, das trotz sei­ner kom­pak­ten Außen­ma­ße von 4,17 Metern Län­ge einen selbst­be­wuss­ten, fast eigen­stän­di­gen Auf­tritt hat.

Das Exte­ri­eur wird von einer mar­kan­ten T‑förmigen Tag­­fahr­­licht-Signa­­tur und geteil­ten Schein­wer­fern defi­niert. Die acht ver­ti­ka­len Öff­nun­gen in der Front­schür­ze sind ein wie­der­erkenn­ba­res Gestal­tungs­ele­ment, das sich im Heck spie­gelt. Eine stei­le C‑Säule mit sicht­ba­rem Ško­­da-Schrif­t­­zug gibt dem Pro­fil eine kla­re Hand­schrift. Auf Wunsch sind Matrix-LED-Schein­­wer­­fer erhält­lich, die auto­ma­tisch abblen­den, ohne Gegen­ver­kehr zu blen­den.

Der Luft­wi­der­stands­bei­wert von cw 0,275 ist nicht nur ein aero­dy­na­mi­sches Argu­ment, son­dern auch ein Effi­zi­enz­wert: weni­ger Wider­stand bedeu­tet weni­ger Ver­brauch bei höhe­ren Geschwin­dig­kei­ten. Zum Ver­gleich: Der grö­ße­re Ško­da Kamiq hat je nach Ver­si­on einen cw-Wert von 0,31 bis 0,33.

Aktuelle Škoda Leasing Angebote

Hin­wei­se nach Richt­li­nie 1999/ 94/ EG:
Der Kraft­stoff­ver­brauch und die CO2-Emis­sio­nen eines Fahr­zeugs hän­gen nicht nur von der effi­zi­en­ten Aus­nut­zung des Kraft­stoffs durch das Fahr­zeug ab, son­dern wer­den auch vom Fahr­ver­hal­ten und ande­ren nicht tech­ni­schen Fak­to­ren beein­flusst. CO2 ist das für die Erd­er­wär­mung haupt­säch­lich ver­ant­wort­li­che Treib­haus­gas. Ein Leit­fa­den für den Kraft­stoff­ver­brauch, die C02-Emis­­sio­­nen und den Strom­ver­brauch aller in Deutsch­land ange­bo­te­nen Per­so­nen­kraft­fahr­zeug­mo­del­le ist unent­gelt­lich an jedem Ver­kaufs­ort in Deutsch­land, an dem neue Per­so­nen­kraft­fahr­zeug­mo­del­le aus­ge­stellt oder ange­bo­ten wer­den und bei der DAT Deut­sche Auto­mo­bil Treu­hand GmbH, Hel­­mu­t­Hirth-St r. 1, 73760 Ost­­fil­­dern-Scharn­hau­­sen (www.dat.de) erhält­lich.

*Die­se Wer­te wur­den auf der Grund­la­ge der gemes­se­nen CO2-Emis­sio­nen unter Berück­sich­ti­gung der Mas­se des Fahr­zeugs mit Hil­fe des WLTP-Ver­­­fah­­rens ermit­telt. Die ange­ge­be­nen Ver­­­brauchs- und Emis­si­ons­wer­te wur­den nach dem gesetz­lich vor­ge­schrie­be­nen WLTP-Ver­­­fah­­ren (World­wi­de Har­mo­ni­zed Ught Vehic­les Test Pro­ce­du­re) ermit­telt, das ab dem 1. Sep­tem­ber 2018 schritt­wei­se das frü­he­re NEFZ-Ver­­­fah­­ren (neu­er euro­päi­scher Fahr­zy­klus) ersetz­te.